#6 Tausend Fragen... (Michael)

Eines steht nach dem Treffen in Frankfurt für mich fest: mit jemand anderem zu schreiben, um mir Zeit zu sparen, war naiv gedacht. Aber die Zeit ist mein kritischer Faktor, mein Flaschenhals. Ich arbeite in einem spannenden Projekt an der Uni Freiburg, halte dort und an der Hochschule Offenburg auch Vorlesungen zum Thema „Businessplan“ und bin weiterhin in der Unternehmensberatung aktiv, wenn auch viel weniger als früher. Ich schreibe Romane, recherchiere historisch sehr intensiv und bin mein eigener Verleger. Dazu kommt natürlich noch das Übliche: eine wundervolle Familie (seit einem Jahr mit dem großartigsten Enkelkind, das man sich wünschen kann). Wir haben zwei Hunde, unser Haus, zwei große Gärten. Und jetzt das? Ich muss verrückt sein!

 

Doch dann wird mir klar, was für ein phantastisches Projekt entstanden ist, mich längst gefangen hält. Wie unfassbar bereichernd, meine Thriller-Reihe um die blinde Protagonistin Katharina König mit einer blinden Co-Autorin fortzusetzen. Sicher gibt das den Geschichten weitere Tiefe und Qualität. Spannung bis zur letzten Seite ist ja ein Klacks und selbstverständlich!

 

Gut, gut, wir machen das!

 

Und jetzt? Tausend Fragen schwirren mir durch den Kopf. Wie schreibt man zu zweit? Wie teilen wir das ein? Wer übernimmt was? Wie passt das stilistisch zusammen? Wie können wir es schaffen, nicht den roten Faden zu verlieren? Wie entwickelt sich der Plot? Und: Worum wird es in unserem ersten gemeinsamen Fall eigentlich gehen?

 

Ich finde das alles so aufregend. Und noch ahne ich nicht, welchen überraschenden Vorschlag mir Daniela bald darauf unterbreiten wird.

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